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Eurovision Song Contest 2008

25. Mai 2008 von Commy

Die meisten wissen es sicher nicht. Ich bin ein begeisterter Verfolger des ESC. Jedes Jahr gibt es einen Samstag (und mitlerweile nun auch Dienstag und Donnerstag), der fest verplant ist. Allerdings macht der ESC nur dann Spaß, wenn ich ihn mit dem wundervollen Kommentar von Sir Terry Wogan auf BBC anschauen kann, wie es mir Gott sei Dank möglich ist.

Bereits der vierte Beitrag gestern brachte dann doch ein paar betretene Mienen hier. Der erneute Versuch einer Kombo aus Deutschland entwickelte sich zu einem Desaster. Die Stimmen der vier Engel waren komplett falsch arrangiert und Sandy strahlte über die anderen hinaus. Außerdem hatte ich mehrmals den Eindruck, dass die Show für die Serben eventuell etwas zu groß war. Besonders die Auftritte unserer Mädels, des Briten und des Franzosen wurden auch durch die Kameraführung versaut.

Für den Briten war es eigentlich eine sehr große Enttäuschung. War er doch mit einem sehr eingägigen und popigen Stück nach Belgrad gereist um die Peinlichkeit des letzten Jahres wieder gut zu machen. Doch es reichte dann noch nur für den ebenfalls letzten Platz.

Das französische Stück fand ich sehr gut, war aber wohl für den gemeinen Eurovision-Zuschauer zu intelligent.

Meine Favouriten zeigten sich so leider nicht auf den oberen Plätzen gestern Abend. Und natürlich gab es auch wieder das bekannte zugeschachere der Punkte, aber es zeigte sich einmal mehr; um zu gewinnen bedarf es eines Punktezuspruchs aus fast allen Ländern. Und das gelang den Russen und Griechen.

Man benötigt wohl einfach den richtigen Riecher, was in diesem Jahr bei einem gesamteuropäischen Publikom ankommt. Dieses Jahr könnten es die süßen, kleinen Mädels gewesen sein, gerade im richtigen Alter um sich nicht strafbar zu machen. Oder der Russe, der seinen Song vom Top-Produzenten Timbaland erhielt.

Das ist das “Problem”, aber ein Problem, was bei allen Shows existiert, die im Anschluss auf das Zuschauervoting angewiesen sind. Da gewinnen nicht die Besten. Da gewinnen die, die den meisten Rückhalt aus dem Publikum bekommen. Und so ist es auch bei DSDS. Ohne Frage ist Godoj gut, doch muss ich schreiben, dass er leider gewonnen hat. Nun wird er versaut und hat auch schon sein Popsöngchen wie damals Medlock bekommen. Es muss massenkompatibel sein und somit ist dort kein Platz für Experimente.

Wir sollten also nicht traurig sein, dass unsere Lieblinge nicht gewonnen haben. Denn mit ihrer Musik werden Sie uns auf einem ESC-Sampler oder auf ihren Alben (die durch den Auftritt beim ESC bekannt geworden sind) erfreuen. Nur bei Godoj und Medlock ist es leider zu spät, die wurden bereits weichgespült. Schade, dass in unseren Charts, die von kaufkräftigen kleinen Mädels dominiert werden, kein Platz für außergewöhnlichen Rock oder Jazz ist…

 

31. Januar 2008

11. Mai 2008 von Commy

Der zweite Tag auf Teneriffa stand ganz im Zeichen des ersten Ausfluges. Schon bald nach dem Frühstück brachen wir nach Puerto de la Cruz auf. Die nächstgelegene größere Stadt zeigte uns neben schönen Häusern auch etwas, was Mikko bis dahin noch nie gesehen hatte. Das Meer. Staunend blickte er auf dieses riesige Nass und war für die nächsten Tage kaum noch davon abzubringen. Wann immer wieder in der folgenden Woche der Küste nahekamen, musste geschaut und gerastet werden.

Bei einer kleinen Pause auf der Promenade warf der bevorstehende Carnaval dann seine Schatten voraus und eine Truppe Kinder zog in Piratenkostümen durch die Gegend.

Und noch etwas begegnete und Schritt auf Tritt auf der Promenade. Zahlreiche “Werber”, bzw. “Reinschmeißer” versuchten uns, ihr Restaurant schmackhaft zu machen. Eine besonders sympathische Frau bekam unseren Zuschlag und wir ließen uns von ihr in ein Restaurant führen, in dem ich ein Hühnchen nach kanarischer Art und Papas Arugadas, kleine Kartoffeln mit einer Meersalzkruste.

Besonders auffällig war die Menge an Elektronikgeschäften, die überall ihre Waren anboten. Doch dazu mehr am letzten Tag :)

Nachdem wir Puerto unsicher gemacht  und zuhause ein wenig Kraft getankt hatten, war es an der Zeit den Pool hinter unserem Haus zu testen. Leider war ich der Einzige, der es gewagt hatte, komplett in das kalte Nass zu springen. Es war aber auch wirklich etwas kältlich und wurde in der nächsten Woche nicht nochmal genutzt. Schade eigentlich.

Nach diesem Test wollten wir den Abend dann in der Umgebung ausklingen lassen. So fuhren wir an den nächtgelegenen Strand San Marcos. Es dämmerte bereits, als Mikko natürlich wieder seine Flirt-Künste auspacken musste und eine dort spielende, kleine Spanierin bezirzen musste. Es war aber schön zuzuschauen, wieviel Spaß er auf dem dortigen Spielplatz hatte.

Der Besuch einer kleinen Gaststätte mit Blick auf den Hafen rundete den Tag ab. Ich teilte mir mit Steffi, ihrem Vater und Mikko eine große Pfanne Paela und dazu wurde ein sehr leckeres Knoblauchbrot gereicht. Sehr lecker!

 

Auf der Driving-Range

11. Mai 2008 von Commy

Heute habe ich zum ersten Mal ein 9-er Eisen in die Hand genommen und ein paar Bälle (so ca. 150) auf die Driving-Range geschlagen. Wir waren auf einem öffentlichen Golfplatz und ich muss sagen, dass mir der Sport durchaus gefallen könnte. Ich denke ich sollte mich mal um einen Kursus bemühen :)

 

Reisebericht Teneriffa

10. Mai 2008 von Commy

Ohje, hat das nun lange gedauert, aber es war einfach nicht schneller zu bewerkstelligen und so musstet ihr euch nun so lange gedulden, bis ich endlich Zeit gefunden habe, euch ein wenig zu erzählen, wie der Urlaub auf Teneriffa war und was wir alles erlebt hatten. Viel Spaß dabei…

Ich habe mir überlegt, dass es wohl zu umfangreich werden könnte, wenn ich das komplette Reisetagebuch in einen Artikel packen würde. So werde ich euch die nächsten sieben Tage mit einem täglichen Artikel erfreuen, wie unser Urlaub auf den Kanaren war.

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Stromausfall in Münster

9. Mai 2008 von Commy

Und mal wieder hat es unsere beschauliche Stadt (ach ne, wir sind ja jetzt ein Provinzkaff, wenn es nach den Musikhallenbefürwortern geht) erwischt. Ein großflächiger Stromausfall sorgte dafür, dass ich hier zuhause (Urlaub) erstmal ne halbe Stunde nicht viel machen konnte. Und eigentlich sollte gerade Essen gekocht und Wäsche gewaschen werden.

Nunja. In der Firma in Emsdetten sprang als Auswirkung kurz die USV an. In der Überwachung ist schön zu sehen, dass für den Bruchteil einer Sekunde um 11:32 Uhr der Strom fehlte. Das war dann doch etwas zu kurz, als das der Diesel hätte anspringen müssen. In vielen Firmen in Münster und den umliegenden Kreisen war dies aber wohl ein Problem und so standen selbst bei einem sehr kurzen Ausfall von nichtmal einer Sekunde die Computer.

Da sind wir mal gespannt, was sonst noch so passiert in Zukunft…